August 2011 • Blandas
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Das erste Jahr, dass meine Chilischoten-Produktion in meinem Kräutergarten eine gewissen Überproduktion hervor bringt. Selbstgezogene Chilischoten übrig zu haben, ist wirklich neu für mich :-). Auch mein riesiger Rosmarinstrauch hat eine tollen Ertrag in diesem Sommer. Was tun mit dem tollen Zeug?

Meine Mutter hat mir erzählt, dass sie die TV-Sendung von Steffen Henssler "Topfgeldjäger" total super findet. Das will etwas heißen, da meine Mama wirklich wenig Fernsehen schaut. Da ich aber den Steffen Henssler nicht so gerne mag, meinte sie, würde ich das bestimmt nicht anschauen. Es stimmt, ich schaue die Sendung nicht, da ich es auch irgendwie nicht auf dem Schirm habe. Aber den Steffen Henssler finde ich zur Zeit eigentlich - insbesondere bei Lanz kocht - recht gut, optisch wie inhaltlich :-). Außerdem bietet er in seinem Restaurant das beste Sushi, das ich kenne, an und sein neues Kochbuch "Hauptsache lecker" gefällt mir immer besser. Letzt gab es bei uns Kalbkoteletts und Bratkartoffeln mit frischen Pfifferlingen und grünen Bohnen, veredelt mit einer Senfmayonnaise, aus diesem Kochbuch. Sehr lecker. Daher möchte ich Euch das Rezept, wie ich es umgesetzt habe, nicht vorenthalten.

In der Regel bin ich ja nicht so sehr für Testaktionen, die man als Blogger von der Industrie angeboten bekommt. Bei dieser Geschichte habe ich eine Ausnahme gemacht. Vielleicht weil die Mail echt nett war und es um Süßigkeiten ging :-). So erreichte mich dann ein Testpaket der Firma Lambertz.
Und noch eine Errungenschaft aus der neuen essen & trinken Ausgabe 8/2011. Diese Involtini, kleine italienische Rouladen, gab es bei uns mit Pasta, die wir leicht in brauner Butter mit Salbei geschenkt haben. Hier das Rezept, wie ich es umgesetzt habe:
Wenn eins zurzeit wirklich "IN" ist, dann ist es Holunderblütensirup. Das Zeug ist aber auch wirklich super lecker. Am besten schmeckt der Sirup frisch gemacht zur Holunderblütenzeit. Doch die ist bekanntlich nicht das ganze Jahr über. Mutter Natur lässt uns Genießer aber natürlich nicht im Stich, und nun sind die Holunderbeeren, wenn nicht alle Blüten von uns im Mai abgegrast wurden, reif. Auch aus Holunderbeeren kann man einen köstlichen Sirup machen. Dieser schmeckt köstlich - einfach in Mineralwasser oder auch in einem Gläschen Sekt. Außerdem soll Holunderbeerensirup sehr gesund sein und sogar bei Erkältungen helfen. Mit Korb, Gartenschere und dem Stock für die Speicherklappe, der sich dank des Hakens am Ende ganz hervorragend zum Ernten der höher gelegenen Äste eignet*, bewaffnet ging es zur Ernte und dann an den Entsafter & Co.Ausgedacht habe ich mir zwei Varianten: eine mit Vanille und Zitrone "Jasmin Style" und eine weitere mit Ingwer, Zimt, Kardamom und Orange "Meli Style".*Mein Dank gilt Jasmin von Veilchenschön für diese Idee mit dem Speicherkappenstock (professioneller Name unbekannt) und die tatkräftigen Unterstützung.
Von Sanviva habe ich Euch ja schon erzählt und den Blog "Unsere italienische Speisekammer" habe ich Euch auch schon vorgestellt. Am Freitagabend kamen Nana und Sandro nun bei uns, beladen mit italienischen Köstlichkeiten, vorbei. Der Auftrag: kosten, kochen und klönen :-).  Harte Arbeit war angesagt, denn es gab neue Weine für die neue Rubrik "Flasche leer" zu testen. Außerdem gab es einige neue Feinkost-Produkte, die die beiden von Ihrer letzten Italien-Reise mitgebracht hatten, auf ihre Tauglichkeit zu überprüfen. Eingebettet wurde das Ganze in ein kleines Menü, für das ich zuständig war. Wie gesagt, harte Arbeit - aber irgendeiner muss es ja tun ;-).
Lasagne ist immer ein leckeres Gericht. Ich kenne kaum jemanden, der Lasagne nicht mag. Generell muss es bei mir der Klassiker sein - mit Tomaten-Hackfleischsauce,  Béchamel und viel Käse. Die neue Ausgabe von essen & trinken (August 2011/Seite 24) hat mich allerdings zu einer neuen Variante verführt: eine mit Kohlrabi, Spinat, Cheddarkäse, Estragon und in einer leichten Béchamelsauce. Uns war allerdings auch ein bisschen nach Fleisch zumute als nach einer puren Gemüse-Lasagne, deshalb wurde unsere mit Hackfleisch verfeinert. So habe ich es gemacht: