Rezepte Archives • Blandas
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Meine Freundin Astrid sagt häufig: "Na, hat dich jetzt der Virus auch gepackt?" Damit meint sie den syrischen Virus, der zwar ansteckend, aber keine Angst, nicht gesundheitsgefährdend ist. Sie selbst unterstützt nun seit zwei Jahren eine Gruppe von jungen Syrern, sich hier in Deutschland einzuleben. Es begann damit, dass sie im Camp Deutschunterricht gegeben hat. Sie setzt sich für insbesondere sechs junge Syrer bis heute nahezu täglich ein. Von kleinen Dingen wie das Ausfüllen von Dokumenten des Jobcenters, der Ablage und Arztterminen bis hin zu großen Dingen wie Job- und Wohnungssuche. Ich ziehe vor ihr dafür den Hut! Nicht nur, weil sie es ehrenamtlich tut, sondern einfach mit viel Herzblut. Am Sonntag haben wir nun bei den Jungs in ihren Wohnungen ein syrisches, kulinarisches Festessen genießen und mit kochen dürfen. Unfassbar, was die Sechs da auf die Beine gestellt haben.
Diesen köstlichen, leichten Sommersalat habe ich im Kochbuch von [amazon_textlink asin='3831027862' text='Ali Güngörmüs "Meine Türkische Küche"' template='ProductLink' store='neueessklasse-21' marketplace='DE' link_id='a64ada9e-81d5-11e7-98b8-63b4a2d802ba'] schon vor längerer Zeit entdeckt. Seitdem kam er schon einige Male als Grillbeilage auf den Tisch. Am Wochenende brachte ich ihn auf die Geburtstagsparty einer Freundin mit. Er schmeckte wohl :-), so dass man mich um das Rezept bat. Dieses gibt es hier.
Ich finde ja, dass die Zeitschrift "essen und trinken" seit der Überarbeitung des Heftes vor zwei Monaten einen wunderbaren Job macht. In der Oktober-Ausgabe 2015 habe ich dieses Rezept hier gefunden, und gleich ausprobiert. Es wurde sofort auf die Liste unserer Lieblingsrezepte gesetzt. Es ist ein wenig aufwendig, aber es lohnt sich. So habe ich es gemacht - ganz nah dran am ursprünglichen Rezept.
Letzt hatte ich ein Wan Tan (oder wie es dort hieß Dim Sum) Rezept in einer älteren Ausgabe von "essen und trinken" gesehen, das mir total gut gefallen hat. Das gab es nun am Wochenende als Vorspeise. Da ich keine Wan Tan-Blätter bekommen habe, habe ich den Teig dafür kurzerhand selbst gemacht. Das ging super - und ich fand es viel besser als den gekauften Teig! Hier ist meine Version des Rezeptes für Euch.Eins noch, denn das muss ich an dieser Stelle mal loswerden. Seit sehr vielen Jahren lese ich die Foodzeitschrift essen und trinken nun bereits. Ich finde, die beste Foodzeitschrift, die wir in Deutschland haben. Die letzten beiden Jahre waren allerdings geprägt von einigen Chefredakteurswechseln, und das Heft wurde wirklich schlechter. Ausgabe 8/2015 und 9/2015 sind nun im neuen Look, komplett überarbeitet erschienen. Und ich muss die Redaktion einfach mal dafür "loben". Gerade die Ausgabe 9/2015 finde ich sehr gelungen. Die Strecke mit den Pilzrezepten ist genial. Da werde ich bestimmt nicht nur ein Rezept nachkochen. Die Idee mit dem hochwertigsten Rezept des Heftes, welches sie auch Step-by-Step beim Anrichten zeigen, ist eine wirklich tolle Sache. Liebe Redakteure von essen und trinken, bitte weiter so. Man merkt die Handschrift des Chefredakteurs Jan Spielhagen (auch BEEF! Chefredakteur), der aber keine Solistenshow macht, sondern das ganze Team sich wunderbar präsentieren lässt!Nun aber zum Wan Tan Rezept.
... und nicht nur die! Dieses Rezept habe ich mir schon ganz lange in einem Grillkochbuch markiert: "Grillen für Feinschmecker" von Eric Treuillé und Birgit Erath S. 64. Ich hatte es aber noch nicht gekocht. Am Wochenende war es ein Glück soweit, und das bestimmt nicht zum letzten Mal! Wir haben es mit einem Wok auf dem Weber-Holzkohlegrill zubereitet. Das muss aber gar nicht zwingend sein. Es funktioniert auch bestens in einer Pfanne auf dem Herd. Hier das Rezept:
Für mich sind häufig die Beilagen oder Vorspeisen beim Grillen das leckerste. Wenn es dann ans Steak oder die Wurst geht, muss die Portion für mich gar nicht so groß sein. Deshalb möchte ich hier bei neue-ess-klasse eine Lanze für Grill-Vorspeisen, Grill-Beilagen und Grill-Desserts brechen. Gleich vier Grillrezepte haben wir am Wochenende ausprobiert und sie waren der Hit. Hier die Rezepte:
Wir befinden uns bereits mitten in der Grillsaison. Ich finde beim Grillen sind auch die Beilagen enorm wichtig. Meist ist es so, dass ich bevor das Fleisch vom Grill auf den Teller kommt, mich schon nicht mehr zurückhalten kann und Salate, Kartoffeln mit Quark oder Schinkensauce, Kartoffelstampf oder Tomatenreis verkosten muss. Das sind so unsere Klassiker beim Grillen. Meine liebste Grillbeilage ist allerdings der Nudelsalat! Häufig kommt dieser mit Tomaten, Mozzarella, Rucola & Co. und einer tollen Tomaten/Majo/Knoblauch-Sauce auf den Tisch. Dieser hier ist aber auch ein echter Gaumenschmaus. Das Rezept stammt aus dem Feinschmecker (Heft im Heft Pastaküche 2014) und kommt daher wie der Salat-Klassiker à la nicoise (Nizza-Salat) mit Nudeln. Köstlich. So geht's:
Ich habe ja bereits berichtet, dass wir nun stolze Besitzer des Smokey Mountain Cooker von Weber sind. Das ist jetzt wahrlich keine leichte Entscheidung, ob wir smoken oder normal grillen. Mein Bruderherz hatte sich samt Gattin angekündigt, und da war es dann doch schnell klar, es wird gesmoked. Dafür hatte ich eine wunderbare Spanferkelkeule erstanden, die wir mit Steinpilzen, Thymian und Frischkäse füllten. Hier unser Rezept:
Dank unseres lieben Freundes Jorge bin ich mit der Peruanischen Küche komplett infiziert! Langsam traue ich mich selbst ans peruanische Kochen, was ich neben Jorge auch diesen unglaublichen Kochbuch verdanke: "Ceviche" von Marint Morales, das ich zufällig gefunden habe. Daraus habe ich ein ganz tolles Rezept gekocht: es heißt offiziell Conchas Borrachas (Geschwipste Jakobsmuscheln). Sie werden normal wie Ceviche roh serviert. Da ich mir aber nicht sicher war, ob das meine Gäste roh mögen, habe ich die Jakobsmuscheln angebraten. Hier das Rezept:
Man könnte fast sagen: einmal Weber - immer Weber :-). Die ganze Zeit wollten wir schon einen Smoker haben, einen kleinen handlichen, nichts Großes. Kurzzeitlich hatte ich überlegt, selbst einen aus einem alten Spint zu bauen. Dies wurde von meiner "Besseren Hälfte" mit einem schlichten Kopfschütteln beantwortet. Beim Surfen im Netz bin ich dann auf www.raima-grill.de gestoßen und auf diesen Smokey Mountain Cooker von Weber, der nun unser Eigen ist. Es ist ein sogenannter Watersmoker. Man befeuert ihn mit Kohle, Briketts oder Holz, packt gewässerte Holzchips dazu und darüber sitzt eine Wasserschale, die für die passende Luftfeuchtigkeit im Garraum erzeugt. Man gart mit Rauch zwischen 100 und 130 Grad in Niedrigtemperatur. Wir haben unser Erstlingswerk fabriziert: Drum-Sticks mit gesmoked mit Ras el Hanout - köstlich als Vorspeise - und gefüllte Wachteln oder Stubenküken mit Reis, Whiskey und Pecannüssen - ein spannender Hauptgang. Hier die beiden Rezepte und Fotos.