Sushibar Archives • Blandas
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Letzt hatte ich ein Wan Tan (oder wie es dort hieß Dim Sum) Rezept in einer älteren Ausgabe von "essen und trinken" gesehen, das mir total gut gefallen hat. Das gab es nun am Wochenende als Vorspeise. Da ich keine Wan Tan-Blätter bekommen habe, habe ich den Teig dafür kurzerhand selbst gemacht. Das ging super - und ich fand es viel besser als den gekauften Teig! Hier ist meine Version des Rezeptes für Euch.Eins noch, denn das muss ich an dieser Stelle mal loswerden. Seit sehr vielen Jahren lese ich die Foodzeitschrift essen und trinken nun bereits. Ich finde, die beste Foodzeitschrift, die wir in Deutschland haben. Die letzten beiden Jahre waren allerdings geprägt von einigen Chefredakteurswechseln, und das Heft wurde wirklich schlechter. Ausgabe 8/2015 und 9/2015 sind nun im neuen Look, komplett überarbeitet erschienen. Und ich muss die Redaktion einfach mal dafür "loben". Gerade die Ausgabe 9/2015 finde ich sehr gelungen. Die Strecke mit den Pilzrezepten ist genial. Da werde ich bestimmt nicht nur ein Rezept nachkochen. Die Idee mit dem hochwertigsten Rezept des Heftes, welches sie auch Step-by-Step beim Anrichten zeigen, ist eine wirklich tolle Sache. Liebe Redakteure von essen und trinken, bitte weiter so. Man merkt die Handschrift des Chefredakteurs Jan Spielhagen (auch BEEF! Chefredakteur), der aber keine Solistenshow macht, sondern das ganze Team sich wunderbar präsentieren lässt!Nun aber zum Wan Tan Rezept.
... und nicht nur die! Dieses Rezept habe ich mir schon ganz lange in einem Grillkochbuch markiert: "Grillen für Feinschmecker" von Eric Treuillé und Birgit Erath S. 64. Ich hatte es aber noch nicht gekocht. Am Wochenende war es ein Glück soweit, und das bestimmt nicht zum letzten Mal! Wir haben es mit einem Wok auf dem Weber-Holzkohlegrill zubereitet. Das muss aber gar nicht zwingend sein. Es funktioniert auch bestens in einer Pfanne auf dem Herd. Hier das Rezept:
Man könnte fast sagen: einmal Weber - immer Weber :-). Die ganze Zeit wollten wir schon einen Smoker haben, einen kleinen handlichen, nichts Großes. Kurzzeitlich hatte ich überlegt, selbst einen aus einem alten Spint zu bauen. Dies wurde von meiner "Besseren Hälfte" mit einem schlichten Kopfschütteln beantwortet. Beim Surfen im Netz bin ich dann auf www.raima-grill.de gestoßen und auf diesen Smokey Mountain Cooker von Weber, der nun unser Eigen ist. Es ist ein sogenannter Watersmoker. Man befeuert ihn mit Kohle, Briketts oder Holz, packt gewässerte Holzchips dazu und darüber sitzt eine Wasserschale, die für die passende Luftfeuchtigkeit im Garraum erzeugt. Man gart mit Rauch zwischen 100 und 130 Grad in Niedrigtemperatur. Wir haben unser Erstlingswerk fabriziert: Drum-Sticks mit gesmoked mit Ras el Hanout - köstlich als Vorspeise - und gefüllte Wachteln oder Stubenküken mit Reis, Whiskey und Pecannüssen - ein spannender Hauptgang. Hier die beiden Rezepte und Fotos.
Da lachten mich beim Fischhändler doch wunderbare Schollenfilets an. Sofort wurden vier Stück ausgewählt und gekauft. Eigentlich sollte es bei uns zum Abendessen Frankfurter Grüne Sauce geben und ein Kräuterpäckchen war bereits gekauft. Spontan kam ich auf die Idee - ich weiß eigentlich gar nicht, ob es das schon gibt - ein Kartoffelpüree mit Frankfurter Grüne Sauce Kräutern zu machen. Ein paar Nordseekrabben dazu und eine Badischen Riesling - und schon war ein Gericht geboren, dass meine wichtigsten Lebensmittelpunkte vereint (Hessen, Hamburg, Baden!) Es war so lecker, dass ich es hier gerne posten möchte.
Wer es noch nicht weiß, ich liebe Trüffel. Selbstverständlich ist der weiße Trüffel das Maß der Dinge, aber das ist und bleibt ein Highlight und in meiner Küche die Super-Ausnahme, wie Ihr Euch denken könnt. Ich mag aber auch sehr gerne den schwarzen. Nicht nur aus Trüffelliebe fahren wir sehr gerne und mindestens einmal im Jahr nach Istrien, die wunderschöne Halbinsel im Norden Kroatiens. Dort gibt es nämlich - genauso wie im Piemont - Trüffel, Trüffel und nochmal Trüffel. Und natürlich allerlei andere tolle Dinge: das Meer, interessante Weine, wilden Spargel, Gastfreundlichkeit (auch gegenüber Hunden), tolle, wunderschöne Ferienhäuser...
Was isst man denn, wenn The Voice of Germany wieder startet :-). Ganz gemütlich haben wir vor dem Fernseher ein Muschel-Risotto gegessen. Ich hatte es mit Venusmuscheln und Jakobsmuscheln gemacht. Das kann ich sagen, Staffelauftakt und Risotto waren sehr gut aufeinander abgestimmt. Beides bereicherte den Abend :-). Dazu einen schönen Lugana - perfekt. Hier das Rezept vom Risotto, das ich auf meine Weise aus der Ausgabe 11/2014 von Lust auf Genuss nachgekocht habe.
Ich finde die von Weber Grill nun wirklich clever. Stöbert man so in deren Shop, findet man doch immer wieder eine interessante Zutat für die Sommerküche. So konnte ich nicht anders und musste mir nun den Wok mit dem Wokbesteck bestellen. Meine bessere Hälfte erinnerte mich daran, dass ein Freund von uns meinte, der Wok sei nicht so toll. Das konnte und wollte ich nicht glauben. Und: Ich hatte recht! Ich bin ganz begeistert von dem Wok. Wichtig dabei: Grill Briquettes im Kamin ordentlich vorglühen, in die Körbe in die Mitte den Grills stellen, Rost darauf, Wok auf den Rost, Deckel drauf und dann 15 Minuten vorheizen! Wir zauberten Pilze zur Vorspeise und Pasta als Beilage zum Hauptgang mit ihm.
Die Eingebung kam per Post: Löwensenf schickte ein wunderbares Testpaket mit drei Grillsaucen und Zubehör an neue/ess/klasse. Herzlichen Dank dafür, denn sofort war klar, am Sonntag muss das Angrillen 2014 stattfinden. Ich entschied mich als Vorspeise für den "fruchtig-pikanten Scampi-Burger" aus dem beiliegenden Rezeptbooklet und ein Roastbeef, das wir zwei Stunden langsam am Stück auf unserem Webergrill garen ließen. Um 15.00 Uhr ging es los: Sechs kulinarische Tester waren am Start.
Letzt brauchte ich mal wieder ein Dessert zum Mitnehmen. Ein Dessert, das eine Autofahrt von 2 Stunden aushält, was her macht und keine Vorbereitungszeit mehr vor Ort benötigt. Nichts funktioniert da besser, als im Schraubglas zu servieren. Die üblichen Schichtdesserts z.B. mit Keksen und Mascapone oder gar Joghurtcreme finde ich nicht so toll. Bernd Siefert mit seinem Buch Sweet Gold Band 1 inspirierte mich dazu, eine Torte als Dessert ins Glas zu bringen. Eine Schwarzwälder-Kirschtorte sollte es sein, aber mal anders - ala Bernd Siefert halt. Ich nehme es vorweg: Meine Rechnerei und Komponiererei haben sich gelohnt. Ich muss schon sagen, ich war richtig glücklich mit meinem Dessert. Hier das Rezept:
Zur Zeit liebe ich Risoni Pasta, die Nudeln in Reisform. Ein ganz tolles Rezept, das ich mal in einer Ausgabe von essen & trinken (Ausgabe Oktober 2012) gesehen habe, möchte ich Euch nicht vorenthalten. Es war so lecker. Im Grunde ist es ein vegetarisches Gericht, das ich für meinen Fleischesser und weil ich noch ein wenig Rinderhüfte übrig hatte, so umgesetzt habe: