Frau Polettos genialer Kabeljau mit Artischocken

Sonntagnachmittag 16.30 Uhr ist Poletto-Time. Da läuft ihre Kochsendung auf dem NDR – und ich liebe sie. Ein Rezept daraus habe ich nun direkt nachgekocht. Und es war ein voller Erfolg. So habe ich es zubereitet.

Zutaten für (für 2 Personen):

  • 1 großes Kabeljaufilet hatte ich aus dem Elsass mitgebracht, schön fleischig, am besten mit Haut, geht aber auch ohne
  • etwas Olivenöl zum Braten
  • Fleur de sel mit schwarzen Oliven, wie im Rezept genannt, habe ich natürlich nicht bekommen – gibt es aber z.B. bei bosfood.de zu bestellen. So habe ich einfach das Gewürzsalz mit dunkler Schokolade von Ingo Holland genommen. Die Entscheidung war super.
  • 6 kleine, violette Artischocken => leider musste ich da auch auf größere zurückgreifen
  • 1 Zitrone – den Saft dieser Zitrone in eine Schale mit Wasser geben und die Artischocken nach dem Putzen dort zwischenlagern, damit sie nicht oxidieren
  • 200 g kleine (z.B. La ratte oder Grenaille) Kartoffeln, auf alle Fälle welche mit dünner Schale
  • 1 junge Knoblauchzehe
  • 30 ml Weißwein
  • 200 ml Geflügelbrühe
  • 1 EL Majoranblätter – ich hatte nur getrocknetes Majoran – geht zur Not auch, 1 TL reicht aber dann aus.
  • 1 EL schwarze Oliven
  • 1 EL geröstete Pinienkerne => das hatte ich im Fernsehen gar nicht mitbekommen. Passte aber gut.
  • 50 ml bestes Olivenöl
  • Fleur de sel
  • aus der Mühle: Pfeffer

Die Kabeljaufilets kalt abwaschen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Eine Pfanne erhitzen, das Olivenöl hineingeben und den Kabeljau auf der Fleischseite (wenn man Filets mit Haut hat besonders wichtig) kurz goldgelb anbraten. Die Filets (auf die Hautseite) wenden und im vorgeheizten Ofen bei maximal 100 Grad ca. weitere zehn Minuten garen. Der Kabeljau sollte im Kern noch glasig sein, damit er schön saftig ist. Hier noch nicht würzen, dann wird er besser!

In der Zwischenzeit für das Gemüse den Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Oliven evtl. entkernen und vierteln. Die Artischocken putzen, das heißt die äußeren Blätter abzupfen, Blätterspitzen abschneiden und den Stil bis zum Artischockenboden schälen. Die Artischocken vierteln. Achtung bei größeren Artischocken das Heu vorsichtig entfernen. Die Kartoffeln längs vierteln, sie sollten möglichst gleich groß sein und schön aussehen. Wenn man nur Kartoffeln mit dickerer Schale bekommen hat, sollte man sie vorher schälen.

Einen Topf erhitzen, etwas Olivenöl hineingeben. Die Artischocken- und Kartoffelviertel dazugeben, leicht salzen und pfeffern. Die Knoblauchscheiben hinzufügen und mit dem Weißwein ablöschen. Den Weißwein einkochen lassen und mit der Geflügelbrühe aufgießen. Das Gemüse al dente garen. Das dauert gar nicht so lange, wie man denkt – ca. 10 Minuten je nach Dicke der Kartoffeln – einfach probieren. Ich habe es in meinem Wok gebraten, das ging sehr gut.

Den Artischocken-/Kartoffelsud mit Oliven, Majoranblättern , Salz und Pfeffer abschmecken. Den Fisch von der Haut befreien, sofern man ein Filet mit Haut verwendet hat, mit dem Olivensalz bzw. Salz/Pfeffer oder meinem Schokoladengewürzsalz würzen und auf dem Gemüse anrichten. Mit gerösteten Pinienkernen bestreuen und, wenn man möchte, noch leicht mit hochwertigem Olivenöl nappieren.

Melanie
Melanie

Ich bin die Gastgeberin von Blanda’s, dem Weblog für „Inside Outside Living“, Lifestyle und Dekoration in Wohnung und Garten, gutes Essen und stilvolle Gastlichkeit. Und schreibe hier seit 2007 über Dinge, die ich liebe.

2 Comments
  • Pingback:Und noch ein Tick: Meine Salz-Bibliothek | neue/ess/klasse
    Posted at 15:20h, 09 Juni Antworten

    […] Dann habe ich noch spezielle Salzsorten, die man nicht wirklich braucht, und die einfach nur schön sind. So das Schokoladen-Gewürzsalz und das Olivensalz von Ingo Holland. Letzteres ist super für dieses Fischrezept von Cornelia Poletto. […]

  • Pingback:Salz von den Salzmischern für Salzliebhaber
    Posted at 19:35h, 04 November Antworten

    […] Toll fand ich auch das Oliven-Salz. Ich finde es perfekt abgestimmt. Man schmeckt die getrockneten Oliven wunderbar heraus. Rosmarin und Thymian halten sich angenehm im Hintergrund. Wunderbar zu diesem Gericht. […]

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