Getestet: Johanna Maiers Forellenfilet in der Folie

Im letzten Eintrag habe ich ja schon berichtet, dass das 2. Kochbuch von Johanna Maier und die dazu gehörende DVD nicht perfekt sind. Nun habe ich ein Rezept, das im Buch und auch auf der DVD behandelt wird, nachgekocht. Zu Beginn sei gesagt, dass das Rezept des Buches bezüglich der Garzeit nicht so hinhauen kann. Die DVD zeigt es anders und besser. Ich schreibe die optimierte Version, die bei mir funktioniert hat, hier auf.

Zutaten:

4 Forellenfilets (ich habe sie mit Haut genommen – könnte man aber sicherlich auch ohne Haut einsetzen)
Saft einer Zitrone
1 Möhre
1/2 kleiner Knollensellerie
2-3 Stangen Staudensellerie
1 kleine Lauch-Stange
100g kalte Butter und etwas weiche Butter zum ausbuttern der Alufolie
1/4 l Fischfond (ich habe fertigen aus dem Glas verwandt)
2 EL frisch geriebenen Meerrettich (Kleiner Tipp, wenn der Meerrettich geschält ist, kann man den Rest einfach in einem kleinen Gefrierbeutel einfrieren und später weiter verwenden. So habe ich immer frischen Meerrettich im Haus)
1/2 Bund Schnittlauch
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Alufolie

Als erstes die Möhre, beide Selleriesorten und den Lauch schälen und in schmale, feine Julienne-Streifen schneiden. Die müssen wirklich fein sein, das schmeckt dann einfach besser! Diese Gemüsestreifchen kurz im heißen Wasser 1-2 Minuten blanchieren und danach kalt abschrecken. Macht Euch die Mühe vorab, denn das Ergebnis wird besser. Im Buch steht es so nicht.

Den Backofen auf 160° Grad vorheizen. Vier Stück Alufolie, die jeweils so groß bemessen sind, dass der Fisch darin gut verpackt werden kann, in der Mitte mit der weichen Butter bestreichen. Gerade so viel, dass der Fisch mit der Hautseite nach unten darauf Platz findet. Den Fisch auf der Alufolie mit etwas Salz, Pfeffer und Zitronensaft einseitig würzen. Dann das Gemüse darauf verteilen.

Nun zur Sauce: Den Fischfond erhitzen. Danach die kalte Butter in kleinen Würfeln einrühren. Wenn die Sauce gebunden ist, den Meerrettich und den Schnittlauch schnell unterrühren. Die Sauce, die muss unbedingt schön warm sein, dann über den Fisch geben. 3-4 EL je Filet reichen. Dazu vorher die Alufolie nach oben biegen, so dass eine kleine Schale entsteht und die Sauce nicht herauslaufen kann. Die vier Päckchen oben fest zusammendrücken. Ab damit in den Ofen. Damit der Fisch schön saftig ist und in der Mitte noch etwas glasig, reichen 4-5 Minuten. Dann servieren. Bei uns gab es dazu kleine gekochte Kartoffeln mit Schale. Den Rest der Sauce unbedingt über die Kartoffeln geben. Das schmeckt!

Melanie
Melanie

Ich bin die Gastgeberin von Blanda’s, dem Weblog für „Inside Outside Living“, Lifestyle und Dekoration in Wohnung und Garten, gutes Essen und stilvolle Gastlichkeit. Und schreibe hier seit 2007 über Dinge, die ich liebe.

2 Comments
  • BerlinKitchen
    Posted at 21:48h, 03 März Antworten

    Melanie,

    fein, fein. Ich muß diese Art der Fisch-Zubereitung auch ausprobieren. Ich habe dies vor einigen Jahren schon mal bei Jamie Oliver gesehen. Der besondere Moment wird wahrscheinlich sein, wenn man das Paket aufmacht……….

    Grüße,
    Martin

  • Melanie
    Posted at 09:16h, 04 März Antworten

    Stimmt, Martin, das riecht dann köstlich. Und der Fisch ist total saftig.

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