Chilliges Grillen aus dem Ärmel geschüttelt

Dieses Wetterchen ist doch einfach herrlich. Wie schön und entspannt ist es, am Ende eines arbeitsreichen Tages einfach den Grill anzuwerfen. Ein wenig Fleisch eingekauft und los geht’s. Ach, und dann gab es ja noch die neuen Saucen von Develey zu testen – zu den köstlichen Bratwürsten, Salsiccia, die unser Metzger selbst macht, sollte das doch passen.

Ein geplantes Menü ist natürlich immer eine tolle Sache. Viel lustiger – gerade bei den Grillbeilagen – ist es doch aber, einfach mal in den Kühl- und Vorratsschrank zu schauen und spontan etwas zu zaubern.

Kartoffeln mit Schinkensauce: schnell und sau lecker

Bei uns gab es beispielsweise ein paar junge, kleine Kartoffeln, etwas Schmand und rohen Schinken mit dem ersten Schnittlauch, der gerade im Kräutergarten das Licht der Welt erblickte, wurden daraus Pellkartoffeln mit Schinkensauce. Bei uns ein Dauerbrenner. Dazu Schmand mit einigen Schinkenwürfeln, dem in feine Röllchen geschnittenen Schnittlauch und Pfeffer verrühren und am besten zwei Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Dann braucht Ihr nämlich zusätzlich nicht mehr zu salzen. Wer diese Zeit nicht hat, einfach mit ein bisschen Salz nachhelfen und gleich genießen.

Zucchinisalat vom Grill

Dann fand ich noch eine Zucchini und einen Büffelmozzarella, der ohnehin dringend gegessen werden musste. Ich hatte mal einen Zucchinisalat mit Pfirsichen gemacht. Was mit Pfirsich geht, sollte doch auch mit Erdbeeren funktionieren. Es schmeckt toll! Dazu die Zucchini längs in feine Scheiben schneiden mit etwas Olivenöl bestreichen und auf dem Grill schön von beiden Seiten angrillen. Die Erdbeeren vierteln, den Mozzarella zerzupfen und auf den gegrillten Zucchinischeiben legen, etwas Meersalz, schwarzen Pfeffer, Olivenöl und Balsamicoessig darüber geben – fertig.

Couscous zum Grillen

Dann hatte ich noch ein wenig Couscous übrig. Couscous-Salat geht immer, und das im Schlepptau mit vielen Zutaten: mit kleinen blanchierten Zucchini- oder Karottenwürfeln, mit Minze, mit Granatapfelkernen, mit Feta-Käse, mit Erbsen, mit Paprika, mit Rosinen, mit Pinienkernen, mit… So auch mit kleinen Salatgurkenstückchen, Minze, etwas Zitronensaft, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Raz el Hanout (einer wirklich tollen Gewürzmischung). Probiert es aus: Couscous ist einfach eine tolle Grillbeilage und schnell gemacht. Couscous einfach in eine Schüssel geben, mit kochendem, leicht gesalzenem Wasser übergießen, so dass der Couscous einen fingerbreit mehr mit Wasser bedeckt ist. Dann 10 Minuten quellen lassen. Mit einer Gabel auflockern. Wer mag, veredelt ihn noch etwas im Ofen bei 180 Grad Ober- und Unterhitze. Dazu einige Butterflöckchen auf dem Couscous in der Schüssel (die muss dann feuerfest sein :-)) platzieren und 5 Minuten im Ofen überbacken. Den Couscous könnt Ihr dann gleich warm genießen und auch die Reste kalt am nächsten Tag zum Salat verwenden.

Doch nun zu den Testobjekten von Develey: Curry Sauce, BBQ Sauce, Süßsauer Sauce

Develey Saucen im Test

So, nun galt es ja noch die neuen Develey Saucen zu testen. Sie sind anders als die Löwensenf Saucen eher geleeartig – sicherlich gibt es da einen Fachbegriff, den ich nicht kenne. Sie sind so, wie das Curry Ketchup früher immer war. Die Curry Sauce hat uns am besten gefallen, sie schmeckt nach einer sehr guten Currykomposition. Wir denken aber, dass sie für eine Curry-Wurst schon zu curry-mäßig ist. Sie passt sehr gut zu Hühnchen vom Grill. Die Süßsauer Sauce kann man auch sehr gut zum Kochen asiatischer Wok-Gerichte verwenden. Bei der BBQ Sauce ziehen wir beide aber ganz klar die Löwensenf Sauce vor. Der Löwensenf, der dort enthalten ist, macht die Sauce einfach extrem lecker. So würde ich sagen, dass die Develey Saucen eher für Kinder geeignet sind und die Löwensenf Saucen für Erwachsene, die es kräftiger und senfiger mögen.

 

 

Melanie Licht
melanie@blandas.de
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