Ein entspanntes und köstliches Silvester liegt hinter uns. Ich sage bewusst "entspannt", denn immerhin gab es sechs Gänge und pünktlich um 23:30 Uhr waren wir mit dem Essen durch. Irgendwie war aber gar kein Kochstress angesagt. Und das, obwohl wir neun Personen waren. Wir hätten das auch für 18 Personen geschafft ;-). Das war wunderbar. Ganz nebenbei war es echt lecker, nicht zu schwer verdaulich und nicht zu viel und nicht zu wenig. Hier die Rezepte, die Euch vielleicht für Silvester 2014 oder andere Partys inspirieren können.
Diese Vorspeise hat sich bei uns weniger Wochen bereits zum "Klassiker" entwickelt. Wir lieben es. Nun habe ich auch ein Bild dazu und kann Euch das Rezept posten. Die Grundidee stammt aus der essen & trinken Ausgabe 8/2013. Wir grillen die Calamaretti und Melone allerdings, das ist super lecker. Dazu total einfach und schnell zu machen.
Nach unserem tollen peruanischen Abend bei Freunden waren wir nun an der Reihe. Aus Scherz sagte ich unseren Freunden, dass ich ja hessisch kochen könnte. Nur, das muss ich ehrlich sagen, war mir das ein wenig zu schlicht, ein Menü mit Handkäs, Rippchen mit Kraut und Grüner Sauce zu gestalten. Meine bessere Hälfte meinte dann, in Erinnerung an einen sehr lustigen Abend im Gemalten Haus in Frankfurt: "Mach doch Hessisch Sushi". Das war die Idee! Als Starter machte ich eine kleine Auswahl hessischer Spezialitäten als Fingerfood vorab, typisch, aber irgendwie feiner. Hier die Rezepte:
Vom Kochbuch "Vegetarisch für Fleischesser" und den tollen Rezepten habe ich bereits berichtet. Als Mitbringsel zu einem geselligen Abend bei meiner Freundin habe ich mich für eine "Topinambur-Créme-Brûlée mit Kumquats-Caesar's-Salad-Frühlingsrollen" aus diesem Kochbuch entschieden. Ich liebe es, wenn Freunde für meine neuen Rezepte Versuchskaninchen spielen ;-). Das Feedback war durchweg positiv und ich werde diese leckere Vorspeise sicherlich wieder kochen. Hier das Rezept mit ein paar Anmerkungen meinerseits:
Ja, ich weiß: Foie Gras, also Gänseleberpastete, ist so eine Sache. Wie werden die Gänse behandelt, gar gemein gestopft? Wir gönnen uns einmal im Jahr diesen Hochgenuss, Foie Gras zu essen. Ich bestelle sie immer bei meiner Feinschmecker-Freundin Martina von City and more, weil ich mir da sicher bin, dass sie mir eine Gänseleberpastete in höchster Qualität besorgt, für die die Gänse zu Lebzeiten nicht leiden mussten. So auch in diesem Jahr. Ich hatte aber mit der Foie Gras diesmal etwas anderes vor, als sie pur mit Weingelee und Brioche oder auf Rinderfilet zu essen: Es gab unsere Foie Gras in Ravioli verpackt zusammen in einem leichtem Morchelrahm - das hatte ich mal in Frankreich gegessen und wollte schauen, ob ich es nachkochen kann. Es war wirklich lecker :-). Hier mein Rezept:
Vor einiger Zeit habe ich im Feinschmecker einen Beitrag über das Gewürz Ametlla+ de Mallorca gelesen und war auf Anhieb begeistert. Es handelt sich dabei um eine Gewürzmischung mit mallorquinischen Mandeln, die leider immer seltener geworden sind, und anderen Gewürzen und Zutaten. Halt: Es gibt sogar drei Varianten. No.1 Mandeln, getrockneten Tomaten, Rosinen, Orangenschale und Gewürzen - passt zu Fleisch, No. 2 mit Mandeln, Petersilie, Oregano, Knoblauch, Ingwer, Zitronenschale und Safran - passt zu Nudeln und Fisch, und No. 3 mit Mandeln, getrockneten Aprikosen, Bananen, Feigen, Zimt, Zitronenschale , Kokosnuss und braunem Zucker - passt zu Desserts, Salaten, Gemüse oder als Topping im Joghurt. Alle drei Sorten sind ein Gedicht. Ich habe ein wenig mit allen Ametlla+ Sorten herumexperimentiert und das war unser Liebling für Ametlla+ No. 2:
Ich liebe die Südtiroler Küche und ich liebe Schlutzkrapfen. Schlutzkrapfen sind südtiroler Ravioli, meistens mit Sauerkraut und Speck gefüllt: köstlich. Bisher hatte ich sie aber noch nicht selbstgemacht. Das musste sich änderen. Hier mein Rezept. Ich habe die Schlutzkrapfen noch mit frischen Pfifferlingen veredelt.